17.06.2007

Frauen?

Frau? Weibchen!

Über Frauen zu schreiben hat ja meistens schon etwas Triviales. Besonders über junge Frauen.

Als ich mir nebenher Geld erwirtschaftete in einigen Dortmunder Szenekneipen, bekam man ja genügend Kontakt zu der holden Weiblichkeit. Manchmal sogar mehr als einem lieb war.

Während ich am Europaplatz fröhlich vor mich hinzapfte, saß eine –nennen wir es salopp –„Hühnerfarm“ von 5 Mädels, damals im endzwanziger Alter, an der Theke und zog herzhaft über ihre Männer her.

Männer sind ja meist derb, wenn es um das Erzählen über Frauen geht. Allerdings wird nie etwas über die Eigene erzählt. Das hat folgenden Grund. Man will sich keine vermeintliche Blöße geben. Schon gar nicht wegen der eigenen , vom Schicksal, Zugewiesenen. Man erzählt über verflossene Bettbekanntschaften oder Exfreundinnen, aber nienienienienie über die gerade aktuelle Mitbewohnerin.

Frauen sind da anders. Diese Östrogenansammlung zog so dermaßen über ihre Kerle her, dass mir irgendwann mal die Hutschnur platzte. Das hing nicht damit zusammen, dass die Dämlichkeiten nicht bemerkten, dass ein Mann da vor ihnen die Biergläser jonglierte. Als Thekenschlampe (unisex-Begriff) ist man eh eher sexuelles Neutrum.

Nein es nervte mich, dass die Damen soviel Spaß daran hatten, über ihre Kerle herzuziehen ohne zu merken, dass irgendwas falsch laufen müsste.

Auf meine kurze Zwischenfrage, was die Frauen bei den Männern halten würde, wo sie doch augenscheinlich mit solchen Totalversagern zusammen wären, folgte ca. 1Minute betretenes Schweigen (sozusagen eine Minute der Besinnung) und das Thema wechselte zu Handtaschen. Was auch der Zeitpunkt für mich war wieder den –nur beim männlichen Homo sapiens sapiens eingebauten- Gehörventilator auf Durchzug zu schalten.

Frauen haben diesen nützlichen Hör-weg-Apparat nicht. Bei Frauen wird immer alles gespeichert. Anderes Thema.

In anderer Umgebung und location durfte ich dann auch schon mal als Tellertaxi und Saftschlepper hinter der Theke weg. Ein Goodie für den Kellner war, pro Tisch und Person einen Tequila auszugeben. Natürlich gab es Mädels die das schnell herausbekamen und, nachdem sie ihre eigene Ration Spaßmacher intus hatten, sich an den Tisch von willigen pickeligen Studies begaben, die natürlich schon vom simplen angesprochen werden rote Ohren bekamen. Viel älter waren die Mädels allerdings selber nicht. Aber halt weiter und gewitzter.

An einem Abend war sehr wenig los in der Studenten-Mexiko-Cocktail-Kneipe, so dass die Mädels mich fragten ob sie nicht noch zwei Tequila’s für lau bekommen würden.

Natürlich lehnte ich, ehrlich wie ich bin und uninteressiert an den beiden Küken, ab und verwies auf Rosti hinter der Theke, der sich gerade über die Zubereitung von einem Pitcher B52 hermachte.

Die Mädels scharwenzelten (man soll alte Wörter häufiger benutzen, sonst sterben sie aus) also an die Theke. Gebannt und unter Vorgabe der Kassenzählung verfolgte ich, wissend das es lustig werden könnte, das Weitere.

Rosti bekam bei der Frage einen harten Gesichtsausdruck und verlangte allen Ernstes von den Küken, dass sie, wenn sie die Freidrinks haben wollten, laut zweimal „QUIETSCH“ sagen sollten. Gekicher von den Mädels und dann folgte das unvermeidliche „QUIETSCHQUIETSCH“ der Dummbrötchen. Der komplette Laden, inklusive unserem singhalesischen Koch brach vor Lachen zusammen. Mit hochrotem Kopf schlichen die beiden mit ihren Tequila’s zurück zu ihrem Tisch. Allerdings nur für 5 Minuten. Nach dem 4. zugerufenem „Quietsch“ verschwanden sie.

Seit diesem Zeitpunkt wurden alle dümmlichen, wannabe-Mädels gerne „Quietschie“ genannt. Zumindest für ein Jahr. Dafür aber komplett in Dortmund.

Nun bin ich ja online spielerisch tätig. Und aus meiner unerschöpflichen Quelle der menschlichen Besonderheiten (auch Forum genannt) verwirrt mich immer folgendes.

Irgendwann hat es sich so eingebürgert, dass einige Leute ihre Fotos ins Netz stellen um dem geneigten Leser zu zeigen, wer hinter der Figur steckt die sich da im Spiel bewegt. OB der Leser will oder nicht.

Sobald ein Foto eine weibliche Person zeigt, passiert garantiert folgendes:

Entweder kommen im 5 Minuten Takt eine Menge Balzaufrufe (wenn die Gezeigte einigermaßen ansehnlich ist)

oder es folgt garantiert eine Foto mit dem jeweiligen Partner und Bildunterschrift „Schatz und ich“ Die richtig klasse aussehenden Frauen posten (etwas in einem Forum mitteilen) meist ihre Fotos nicht. Oder wenn, dann stark verfremdet. Wissen sie doch um die Wirkung die sie auf das männliche Geschlecht haben. Und gerade im Onlinebereich halten sich viele Auswurfwarengeschlechtsgenossen für Adonis persönlich, nur weil sie es geschafft haben, eine Ansammlung von Pixeln durch eine virtuelle Welt zu bewegen.

Da werden Sprüche gelassen, die einen nur kopfschütteln lassen. Anscheinend haben sie noch nicht gemerkt, dass die Frau sie auf der Strasse nicht einmal wahrnehmen würde. Und unter 3 Promille sie wahrscheinlich in freier Natur auch nicht ansprechen würden.

Nun muss man dem Weibchen hoch anrechnen, dass sie ein Bild von sich der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Lächerlich wird es erst, wenn dann ein Foto mit dem gerade aktuellen Freund, direkt dazu hochgeladen wird.

Erst zeigen sie sie ihre Farblosigkeit. Nachdem dieser Schritt gewagt ist, der mir meist sehr viel Respekt abverlangt, weil ich Menschen mit soviel Selbstbewusstsein meistens bewundere, kommt aber gleich so etwas wie Reue und Angst auf und das Bild mit dem gerade aktuellen Freund wird direkt dazu gestellt. Sozusagen direkt die Abwehrraketen abfeuern.

Allgemein sagt man dazu: „Hunde die bellen, beißen nicht“. Die Krönung ist übrigens ein Outing. WEN ZUR HÖLLE INTERESSIERT ES BTTE, DAß DIE AUF DEM FOTO EINE LESBE IST?

Muss man das heute noch betonen, dass man homosexuell veranlagt ist? Zu dumm Gothic zu sein oder zu weich für den allgegenwärtigen DeathMetal? Sozusagen die Nische zur Verwirklichung seines eingebildeten gern gewollten Sonderstatus?

Nicht nur, dass jedes unbedeutende Mäuslein sich seinen exhibitionistischen Neigungen hingibt, nein man schreit der Welt auch noch entgegen, dass man auch am Genpool beteiligt ist. Aus purer Freude wahrscheinlich, dass das Korn ein blindes Huhn gefunden hat. Wen wundert es schon, Alkohol hat schließlich schon so manche Vererbungsregel/ und unterbewusste Schutzmechanismen der Natur gebrochen und ausgehebelt.

Mein Foto da rechts nebenan soll ihnen übrigens nur zeigen, dass alles nicht immer ganz ernst gemeint ist. Natürlich sehe ich nebenher auch noch gut aus. Muss ich Ironisches besonders hervorheben?

13.06.2007

Auffälliger Blog

Auffälliger Block

Neulich….also praktisch ständig ist mir Folgendes aufgefallen. Die Jugend von heute ist luschig. Besonders die Jungen. Bestimmt nicht alle. Aber die ich bisher so treffe…..sehr luschig.

Woran ich das festmache? Nun zum einen an der total coolen Art wie sie zu 5. auf einen eindreschen und ihre Heldentat dann in pixeliger Profilierungsorgie bei YouTube hereinstellen. Wieso sparen die Schwachmaten nicht auf eine vernünftige Kamera? So sehe ich doch nichts. Will mir doch anschauen ob ich einen erkenne und ihm dann mal in einer stillen Ecke zeigen könnte, wie weh so ein Tritt ins Gesicht tun kann, oder wie schmerzhaft der Kontakt der Wange zur Rauputzwand ist.

Nein, woran man die Luschigkeit am Deutlichsten festmachen kann ist folgendes Wörtchen.

„Naja“

Mein Rechtschreibprogramm will das immer in nunja (was eindeutig korrekter wäre) oder Nadja umändern. Letzteres wäre zumindest dann ehrlich mädchenhaft.

Nicht nur das mittlerweile einige Wörter vom Aussterben bedroht sind. Dieses Kleinod deutscher Jugend Sprache wirkt schon sehr blümerant. Da stellt sich ein vermeintlich erwachsener Adoleszenter hin, spricht dieses Wort „naja“ aus und wirkt auf einmal wie ein Dreikäsehoch. Labsal für die gepeinigten Augen des gebildeten Lesers wie sie zu Pantoffeltierchen mutieren, durch diese larifari Aussage. Wollten sie dem Ersteller des Eröffnungsartikels noch an die Karre fahren, bauchpinseln sie ihn nun abwäglerisch.

Ein Augenstern moderner Streitkultur mutiert zu fernmündlicher (oder in diesem Fall schriftlicher) ekeliger Weichpampe. Eine Vorlage für jeden Spartenfilm des „sich hinaus Windens“. Leider würde er nie in irgendwelchen Lichtspielhäusern geschweige denn Großkinos gezeigt werden. Der holde Jüngling macht sich gar in den von Mami servierten Schlüpfer, sobald der Ton etwas rauer wird.

Überhaupt wissen die Schwachmaten der männlichen Generation von heute anscheinend gar nichts mehr. Oder sie können sich nicht mehr entscheiden. Mit Erschrecken muss ich im Spiegel lesen, dass die Mädels allen davon ziehen. Zuallererst mal ihren Müttern und Großmüttern und dann insbesondere ihren gleichaltrigen Jungs. So genannte Alphamädels.

Mich würde es freuen, wenn ich heute noch mal zwischen 18 und 29 wäre. Kein Stress mehr die Weibchen herauszusortieren, die einem nur als Entsorgungsbunker dienen können. Man bräuchte nur das Wörtchen “naja“ lesen und schon wäre man zumindest im Internet auf der sicheren Seite.

Diese 4 Buchstaben können mich dermaßen aufregen. Was soll dieses „Naja“. Wieso kann keiner zu seiner Meinung stehen. Angst vor der eigenen Courage? Spricht sich übrigens Kuhrahsche aus, für diejenigen die mit dem Französischen Schwierigkeiten haben. Auch ein Wort, welches wir mit den Hausnummern und Kölnisch Wasser von den Franzosen behalten haben, als Napoleon hier durchgeflutscht ist.

Einfach mal zu dem stehen, was man so von sich gibt. Und nicht direkt abwiegeln und einen Rückzieher machen. So wird aus dem coolen Handyfilmer schnell ein Handtaschenträger. Und zwar die eigene. Nicht die der Freundin, wenn die kurz mal austreten muss.

06.06.2007

Männerblock

Männer?-Väter?!

Ich bekenne mich: Ich bin Vater.

Das alleine reicht heutzutage ja schon in der vergeMenshealth’ten Männerwelt als Mann da zu stehen, der irgendetwas falsch gemacht hat. Keine Zeit mehr für Waschbrettbauch in 4 Wochen, Muskelmasse verfünffacht in 3 Wochen und sie 50-mal zum Orgasmus gebracht in 4 Minuten. Oder für Lifestyle in 12 Monaten mit Mode/Fitness/Luxus/Erfolg.

Wenn dann noch herauskommt, dass sie die erste Zeit zuhause bleiben und die „angestammte“ Mutterrolle übernehmen und die Frau wieder zur Arbeit schicken, dann ernten sie meist diese 4 Reaktionen:

Betretenes Schweigen

Stille Bewunderung

Verblüfftes Mitleid

Lautes Gelächter.

Nur eines erfahren sie nie ohne eigene Erfahrungen machen zu müssen. Wie oder was Mann zu tun hat, wenn er Vater wird und sich dazu entschlossen hat, die Erziehung in den ersten Monaten zu übernehmen. Oder sie übernehmen muss. Von ihren kinderlosen stylischen Freunden können sie nichts erfahren. Außer das sie auf einmal bemerken, wie jungenhaft sich diese Typen noch verhalten. Ich kenne Typen die mit Mitte 30 immer noch nie mit einer Frau zusammengelebt haben, außer mit Mutti. Von so einem erfahren sie nichts über Kinderwickeln etc. Kunststück. So was steht auch nicht in der Men’s Health. Da würde wahrscheinlich drin stehen, wie sie mit einer Pamperswindel die Tränen auffangen, die sie vergießen, wenn sie mit ihrem Cayenne in der mitteldeutschen Funklochpampa liegen bleiben. Unter Survival.

Es gibt zig Ratgeber für die Frau in der Schwangerschaft und danach, aber die brauchbaren MännerGU’s können sie an einer Hand abzählen.

Brauchbar im Sinne von: Bedienungsanleitung für das Baby.

Also fangen wir hier langsam damit an, Ihnen auf dem Weg in ein neues Sein, fernab von allem oberflächlichen Schmonzes die Laterne zu halten. Wenn sie im Hintergrund ein leises „Glückauf!“ Summen hören, dann liegt das an meiner Herkunft.

Vielleicht fange ich damit an, ihnen erst etwas über mich zu erzählen. Männer vergleichen sich ja gerne. Wenn sie sich also mit mir vergleichen können, dann geht es ihnen vielleicht schon am Anfang etwas besser.

Bis zu dem Zeitpunkt wo ich meine jetzige Frau kennen lernen durfte, hielt ich mich für eine „schneidige“ Type, wie es so schön heißt. Ich hatte einen guten Job, verbrachte viel Zeit im Nightlife und war ziemlich geil drauf. Alles andere als auf Familie geeicht.

Durch Zufälle geriet ich ins Dortmunder Nachtleben und zwar auf die andere Seite der Theke. Wozu Geld ausgeben fürs besoffen werden, wenn man noch Geld dafür kassieren kann? Ich war jung und brauchte das Geld.

Irgendwann haben sie jede Story gehört, kennen jeden Typ Mann. Haben ziemlich viel gesehen und gemacht „Wo frühstücken wir nachher - Paris!- 4Stunden Fahrt für’n Croissant und n Kaffee?….ist gut“-„Kommste’ mit nach Berlin?- Zur Love Parade? klar!- Das auch, aber heute Nachmittag noch eben hin und n Stückchen Stoff von der Reichstagsverpackung abschneiden. – Türlich, dein Wagen oder meiner?“ Das Leben war ein Tollhaus.

Gut, manchmal denkt man schon darüber nach, wie es gewesen wäre, alles ein wenig…..seriöser angehen zu lassen. Aber hinterher ist man ja immer klüger. Oder?

Bis zu diesem schicksalhaften Tag , an dem ich ziemlich angetrunken meiner jetzigen Frau meine Telefonnummer in einen Bierdeckel ritzte, weil der verdammte Kugelschreiber der Bardose leer war. Es muss wohl Schicksal gewesen sein, daß ich Clown trotzdem angerufen wurde.

Alles kommt wie es kommen muss. Man telefoniert ellenlang miteinander und verabredet sich irgendwann und geht aus und dann und und und und ….. dann kommt irgendwann der Tag, an dem sie vor ihnen steht und ihnen einen Plastikstab vorhält, auf dem sich ein X oder + bildet in bleu.

Ab genau diesem Zeitpunkt sind alle vorherigen Dinge die sie jemals gedacht haben, vorbei.

Sie sitzen vor dem PC oder dem Fernseher und die Welt zieht sich auf einmal zusammen wie ihr Mund, nachdem sie herzhaft in Ascorbinsäure gebissen haben. Das Universum schrumpft auf die Größe einer Walnussschale zusammen (schönen Gruß an Herrn Hawking!)

Alle Hintertürchen, die Mann sich ja gerne im tiefsten Inneren gerne mal aufbaut und sauber hält, knallen zu- vernageln sich selbstständig und verschwinden dann im Nirwana.

Wenn sie ein Kerl sind. Also Kerl im Sinne von: Ich habe mich dafür entschieden, also muss ich zu meiner Entscheidung stehen, weil ich sonst nur noch eine Fußhupe bin.

Wenn sie eine Luftpumpe sind, dann bleiben diese Hintertürchen und sie verbreitern sich auf Flughangartor-Grösse. Dann beginnt der kleine Scheißer in ihnen, der noch oben bei Mutti wohnt, zu zittern. Denn jetzt wird aus dem Jungen endlich ein Mann. Der Junge bekommt es mit der Angst und denkt darüber nach, was er alles nun beachten muss und –viel schlimmer – was nun flach fällt. Es gibt Typen die rennen ihr Leben lang einem unbestimmten Vogel hinterher und lassen dabei schon mehrfach ein paar Paradiesvogelweibchen auf der Strecke.

In seinem Kopf bereiten sich die Gedanken aus, die sich sicher sind, dass bestimmt noch etwas kommt. Und dies auch noch denkt, wenn fürs Nachtleben nur noch Ü40 Parties und der DiscoFox-Bereich in Großraumdiskos bleibt. Gratulation dazu. Wenn sie erst einmal mit Atze-Schröder-Tribute Frisur und Goldkettchen an der Theke sitzen und dummdoofe Frisösen abgreifen müssen ist das Leben vorbei.

Der Kerl schluckt zweimal und merkt wie sich in ihm ein warmes Gefühl ausbreitet. Das kommt zum einen von dem Wodka den sie sich erstmal gönnen. Zum anderen von dem neuen Lebenslevel. Machen sie sich keine Gedanken über ihre Reaktion. Sie ist die Richtige, denn die wenigsten Männer werden in diesem Moment etwas vorspielen können.

Haben sie Panik, dann wird sie sich zeigen. Freuen sie sich riesig dann nehmen sie sie (ihre Frau, nicht die Flasche) hoch und tanzen einmal ums Karree.

Es ist soweit, sie werden Vater. Schluss mit abends raus bis frühmorgens und mit den Drogen, dem Alkohol, den wilden Festen, fremden Frauen hinterher geifern. Denken sie. Sie denken falsch.

Niemand wird Sie von heute auf morgen ändern und am allerwenigsten Sie selber. Dieser Prozess geht nur langsam voran. Machen sie sich als Erstes keinen Kopf. Es wird kein richtig oder falsch geben in ihrem Denken. Oder nur begrenzt.

Wenn sie ein Kerl sind, dann denken sie nun automatisch richtig. Wenn sie eine Fußhupe sind, dann denken sie falsch. Dann denken sie nämlich über all das nach, was sie ab jetzt nicht mehr tun könnten und fassen den Gedanken mit Ausziehen oder Auswandern ins Auge. Egal wohin, nur weit weg vor der sich verändernden Frau. (Feigling halt. Aber gut, sie mochten bestimmt auch Jägermeister/Cola und Wodka-Feige Longdrinks.)

Und sie wird sich verändern. Ihre Frau meine ich.

Wenn sie das Geplänkel kurz vor ihren Tagen schon stressig empfunden haben, dann machen sie sich auf eine fundamentale universelle Sache gefasst. Es geht immer schlimmer.

Ihre Frau wird zu einem Hormonmonster mutieren.

….. Ab hier blende ich aus, denn für den Rest suche ich einen Verleger. Sollten sie einen kennen, nehmen sie sofort mit mir Kontakt auf!!!! Jetzt! Bitte! ;)

23.05.2007

Langweile

Langeweile

Wann hatten sie das letzte Mal so richtige Langeweile?

Die Sorte Langeweile, die 1 Stunde dauert und bei der man zwangsläufig irgendwann mal auf sich selber fokussiert.

Früher….okay, sehr viel früher. So in den 70ern da hieß Langweile, sich ein Buch zu schnappen - raus zu gehen und zu sehen, ob einer der andere Jungs auch draußen ist (oder man ging vorbei und klingelte dann und fragte ob er auch rauskommt – gab ja kein Handy)- oder halt mal über sich selber nachzudenken.

Da liegt glaube ich der Hase im Pfeffer. Die ersten Computerspiele wurden nur erfunden, damit die Langeweile verdrängt wird. Damit man nicht über sich selber nachdenken muss. Computerspiele schädigen aber keinen. Würden sie das tun, würden viele meiner Generation heute zu elektronischer Musik in dunklen Räumen rumrennen und Pillen fressend vor irgendwelchen Geistern wegrennen. (Danke an Sami's Signatur hier)

In meinem Quellforum sind einige kreative Köpfe. Richtig. Eine Menge Kreativlinge. Nur fragt man sich bei folgendem Beispiel wo die Kreativität herkommt.

Da fragt einer allen Ernstes, welche Musik beim Kampfsport-Training zu empfehlen wäre.

Mein Blick wandert nach links auf den Avatar (ein Bildchen, ganz egal was, Hauptsache es deutet ein wenig auf die Einstellung des Benutzers) –nichts besonderes. Dann wandert mein Blick hinunter auf die Signatur. Die Signatur wird idR entweder mit Grenzdebilia wie „und tschüß“ (Ein Spruch der schon bei seinem ersten Erscheinen in den 80ern so lustig wie ein Non-Hodgekin-Lymphom war), netten Zitaten oder Links auf tolle Blogs oder Heimseiten (Homepage, du DeutschNub!!), oder einfach nur mit der stupiden Auflistung seiner Zeitvernichtungsergebnisse in Form von 230 Charakteren auf Endstufe des jeweiligen Spiels und sonstigen Gimmicks.

Sozusagen eine Strichliste, die durch ihre Länge auf das sonstige Lebenserlebnis des Nutzers hinweist.

Kommen wir zu unserem Kreativling zurück. Da sehen wir ein farblich stimmiges Bild einer Mangafigur. Oder Anime?

Wie kommt es eigentlich, dass so viele Jugendliche auf diesen japanischen Teletubbiequatsch abfahren. Zitat eines dieser pickeligen Fetischisten „Ich find Japan supertoll und würde da auch total gerne hinfahren, weil ich ja mich total für die Kultur, naja interessier’ so halt“.

Wahrscheinlich denkt dieser naive Zeitgenosse, dass es in Japan nur so von Samurais und Geishas wimmelt und die Kinder den ganzen Tag Zeit haben, die ganzen tollen Computerspiele zu spielen, die es da zuhauf gibt. Süße jugendliche Naivität. Noch so unbedarft und fern der durchschnittlichen 13h Arbeitstagsrealität mit 10 Tagen Jahresurlaub und Automaten mit getragenen Mädchenhöschen. Mit sowenig Raum zum Leben, das 6köpfige Familien schon mal auf 80qm leben, wenn sie gut verdienen und es sich leisten können. Aber Hauptsache Manga.

Paradox.

Die deutsche Jugend will nach Japan wegen der bunten Bildchen und Scheinwelten. Die Japaner fallen hordenweise hier jährlich ein und reißen Deutschland/Europa in 10 Tagen ab und verbringen ihren Urlaub in Scheinwelten mit Kuckucksuhren und bringen bunte Bildchen mit nach Hause von Bayern in Lederhosen.

Oder ausgleichende Gerechtigkeit?

Zurück zur Signatur und der kreativen Leistung.

Darunter steht folgendes:

Dieses Bild hat mir 3h gekostet.

Ja.

Ich jaulte auch schmerzverzerrt auf. Wieder wurde ein Dativ rücksichtslos gegenitivt.

Nun kombinierte ich alle Faktoren und kam zu dem für mich erschütternden Ergebnis, dass dieser Junge nur 3 Stunden am Computer verbracht hat und sich aus irgendwelchen Quellen ein Bildchen zusammen kollagierte. Das hat ihn drei Stunden seines Lebens gekostet. Oder eher ihm?

Logisch also, daß er noch nicht einmal wusste, welche Musik er zum Training seiner neumodischen Kampfsportart gebrauchen könnte. Das ist gleichzusetzen mit der Frage, was man nach erledigtem Rektalauswurf zu tun habe.

Haben sie eine Lieblingsmusik? Bestimmt. Ich ja. Ich höre viel und auch gerne mal jede Richtung, aber so richtig packt mich nur jamaikanische Musik in Form von Reggae und Ska (mit allen Abwandlungen) oder halt guter Soul. Vorzugsweise Motown und Northern Soul.

Wenn ich also motivierende Musik beim Training hören will……dann mach ich mir doch eine Liste der Stücke bei denen ich so richtig abgehe. So richtig. Bei denen ich auch noch die letzten Reserven anzapfen kann, weil ich mich fühle wie auf einem geilen Clubabend mit `zig Drogen im Blut. Einmal Fliegen bitte mit einmal Allem.

Nein, der Junge verstand meine sorgsamen und mit Bedacht gewählten Hinweise nicht, was ich eigentlich von ihm wollte. Dieser Junge war ein Plagiat. Eine Kollage aus vielen Meinungen und Stilarten. Und unfähig das Wesentliche zu erkennen.

Dieser Mensch hat nie Langweile. Hätte er welche, würde er ein Buch lesen und seine Grammatik verbessern. Oder seinen eigenen Stil finden. Als Beispiel. Wie das normalerweise funktioniert. Langeweile hat auch einen Sinn. Wir reflektieren uns selber. Wir setzen uns mit uns selbst auseinander. Wir werden gezwungen zu handeln. Etwas zu machen.

Und bei vielen (mich selber leider auch eingeschlossen) endet die Erfüllung des Handlungsdranges im Betätigen eines Ein-Schalters. Der Fernseher – die Konsole – der Computer. Alles Geräte, die uns die Langeweile hervorragend nehmen können. Während sie das hier lesen, hätten sie auch die Zeit sinnierend auf der Couch liegend verbringen können. Sie hätten noch etwas gemacht, was sie garantiert lange nicht gemacht haben.

Ausgespannt. Denn wenn sie liegen, geht der Körper automatisch in Auflademodus, während ihr Gehirn gezwungen wird, einen Sprint zum Ich hinzulegen.

Scheisse, los lesen sie und empfehlen sie meinen Blog weiter! Möchte endlich mehr Werbeinnahmen haben! Damit ich mir Langweile auch mal leisten kann. LAssen sie nicht zu, daß sie über sich selber nachdenken können. Es könnte weh tun. Oder schön sein. Aber was ist schon sicher.

Ich schalte nun aus.

Guten Tag/Abend/Morgen wünscht

Gemaux

13.05.2007

Big God is watching u!

Wir leben eigentlich in einem totalitären System. Ohne, dass es uns bewusst sein würde.

Wir lassen uns von nur einer Macht beherrschen. Seit Jahrhunderten.

Nur ein Gott. Für alle.

Wie soll das gehen?

Früher, bevor die Menschen unbedingt mal etwas Neues ausprobieren wollten und sich den Monotheismus zulegten, da war alles demokratischer.

Die Menschen machten sich ihre Götter. Von Spitzbergen zum Himalaya oder nach Kapstadt gab es Götter und Geister für alles.

Den Gott des Krieges belästigte man, wenn man kurz davor war, sich die Rübe einzuhauen für den Erhalt der Familie oder des Dorfes. Damit das Essen nicht anbrannte im Kupferkessel (und jeder Profikoch weiß, wie schnell das geht) flehte die Frau die Geister und Göttin des Herdfeuers an.

Es gab bei den Griechen für jeden Popanz einen Gott. Mein persönlicher Favorit war übrigens Merkur und, wie sollte es anders ein, Bacchus bzw. Dionysos, wenn sie es gerne auch griechisch mögen.

Die Götter wurden sozusagen erwählt. Über diesem Pantheon thronte nur ein Gott, der eigentlich nur dazu da war, die anderen Götter im Zaum zu halten.

Komischerweise ist sich dieser eine Obermotz namens Jupiter, Zeus und Wotan/Odin in seinem Erscheinungsbild ziemlich ähnlich. Finde ich. Bis auf die einäugige Version der Germanen und anderen Nordmannen.

Ab und an musste er repräsentieren, mal eine Jungrau schwängern, sich in Tiergestalt zeigen…..göttliche PR sozusagen. Showeffekte inbegriffen. Sozusagen der Bundespräsident des Götterparlaments.

Unser Köhler hat auch nur wenig zu sagen, muss ab und an mal für Ruhe im Parlament sorgen und sonst repräsentieren. Dürft ich mir übrigens von Weizsäcker oder Rau wieder wünschen?

Anderes Thema. Wir bleiben theologisch heute.

Irgendwann kam ein Stammesverbund in Vorderasien zu dem Gedanken, dass es doch cooler wäre nur noch einen Gott anzubeten.

Vor lauter Anbeten wurden sie erst von den Babyloniern überrannt. Dann kamen die Ägypter. Und jede der damals „hoch entwickelten“ Kulturen nahm sich ein paar von den wilden Bergstämmen stammenden Menschen mit und führte sie sozusagen ins zivilisatorische Licht.

Nachdem diese, zugegebenermaßen, ausgebeuteten Menschen dann wieder zurück fanden in ihre abgestammten Bergdörfer, nahmen sie den Mammon, den sie in Persien und Ägypten gesehen hatten zum Vorbild und bauten Tempel neu (Salomon die Zweite, sozusagen) schmückten sie aus und führten Rituale ein.

Als den Menschen das zu abgedreht erschien, dachten sie sich sie schaffen sich eine neue monotheistische Religion an. Das Judentum brachte nicht mehr genug, dass Christentum war geboren.

Auf nach Rom, der höchstentwickelten Enklave des Polytheismus zur damaligen Zeit.

Notgedrungen und selten freiwillig, wenn man von einem fahrenden Fischer namens Petrus absieht.

Erst eine Sekte, dann Staatsreligion. Und das eigentlich auch nur, weil ein römischer Kaiser Muffensausen hatte, seinem erst gewählten Gott Mars nicht mehr vertraute und sich das Kreuz aufs Schild pinselte. Glücklicherweise spielte er mit und sein Gegner gegen die Sonne.

Da Physik noch nicht bekannt und Einfallswinkel und Lichtbrechungen höchstens von abgedrehten Griechen bezeichnet wurden, nahm er es als Anlass sich bei dem frisch angebeteten Gott zu bedanken und fürderhin Jesus zu huldigen und das Christentum als Staatsreligion auszurufen.

Wussten Sie, dass die armenischen Christen sogar eher Pontius Pilatus verehren? Sozusagen den Urheber des Christentums?

In Äthiopien verehren die Christen sogar die Frau von Pontius. Weil sie zur Ersthelferin mutierte, als Christus aus der Verhörfolter wiederkam und ihr feinstes Leinen zum Verbinden gegeben haben soll.

Nur so am Rande.

Stellen sie sich also eine Stadt vor…oder einen Staat, dessen Bürger über solche Sachen wie Wasserleitungen, Fußbodenheizungen, öffentliche Schwimmbäder und Fitnesscenter verfügt.

Das Alles weil sie den Gedanken an ihr Wohl und an die Welt verschwendeten, aber nicht an irgendwelche höheren Wesen. Die waren da und hatten in Zeiten der Ahnungslosigkeit zu funktionieren.

Ab und an durfte man in den Tempel mit den Liebesgöttindienerinnen, schmiss ein paar Kupfer in die Spendenschale und durfte auf Teufel komm raus (hihi) sich ins Nirwana vögeln.

Dann kommt eine Sekte über Nacht sozusagen an die Macht. Tempel werden eingerissen, Armenhäuser und Kirchen gebaut. Meistens waren diese Kirchen allerdings nicht mehr als kleine Kapellen

Da diese neue Christensache hip ist, werden auch die Reichen drauf aufmerksam und spenden fleißig. Die neue Sekte gewinnt an Geld und Macht und ist schon korrumpiert. Neue größere Gebäude und mehr Geld für feineren Stoff.

Irgendwann kommen ein paar gefrustete Bärtige aus dem Norden, übernehmen kurz die Obermacht, aber assimilieren sich schnell, weil die Vorzüge kennen lernen, die die Zivilisation gegenüber dem bisherigen dörflichen Leben hat.

Im Osten braut sich eine neue Modeerscheinung zusammen, weil jemand keine Lust mehr auf Judentum oder Christentum hat und das alles nicht passend für seine Landsleute findet. Der Islam wird kurzerhand gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt gelten die Arabischen Länder rund um das persische Reich als die fortschrittlichsten. Gut gelacht, weil ab dem Zeitpunkt als die grüne Flagge mit dem weißen Halbmond gehisst wird, werden die Menschen stehen bleiben in ihrer Entwicklung.

Ab diesem Zeitpunkt geht es erst einmal endgültig bergab. In der gesamten bekannten

Welt. Das so genannte finstere Mittelalter bricht herein.

Ein kleiner Franzose schwingt sich auf die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Nein- Napoleon kommt erst später. Ein Franke namens Karl der Große meint, dass doch bitteschön ALLE seinen Glauben pflegen sollen. Sein Vater der dusselige Waffenmeister Karl Martell (richtig, der mit den Baukästen) hat es geschafft die arabischen Eroberer auf der iberischen Halbinsel festzusetzen. Wenigstens dürfen einige Spanier von der NOCH herrschenden Toleranz der islamgläubigen Mauren profitieren und ihre Messen feiern.

Währenddessen werden an einer Wesermündung die letzten Sachsenstämme christianisiert. Das mit dem Taufen haben sie falsch verstanden. Die Meinungen laufen auseinander aber es soll sich um 1000 Hinrichtungen gehandelt haben die da bei Minden zur Kapitulation des letzten Verfechters des Asenglaubens führten.

Der eine Gott der Barmherzigkeit wollte bestimmt, dass in seinem Namen Millionen Seelen wieder zurück geschickt werden. Ob nun in die Hölle oder in den Himmel.

Wir haben also drei verschiedene Entitäten die doch bitteschön ehrfurchtsvoll immer wieder angebetet werden wollen.

Vor lauter Beten kommen die Menschen nicht zum Denken und zum Erfinden. Arbeiten, beten, schlafen zwischendurch ein wenig Essen. So sieht es mal aus von Island bis nach Indien.

Wo vorher Fortschritt, Toleranz und Diversifikation herrschen ist nun entweder Kirchengeläut, Muezzingejammer oder an eine Mauer hämmernde Schädel zu hören. Beziehungsweise die Juden pflegen ihren Glauben ja dort wo es sie gerade hin verschlagen hat. Egal ob freiwillig oder unfreiwillig. Auch eher ruhig. Jüdische Gottesdienste sind schön anzuhören.

Aber sie unterliegen halt auch nur einem Gott. Und der ist ziemlich überfordert, wenn man sich in der Welt so umschaut. Die einen Töten in seinem Namen, die anderen verbieten die Nutzung von Verbesserungen in seinem Namen, die nächsten rennen duckmäuserisch durch die Welt, weil er ja schnell bei der Hand mit einer Strafe ist.

Wieder ist es das Beten, welches es den Leuten die Weiterentwicklung vermiest.

Diese Ausübungsart der Religion, versaut die Entwicklung. Gut, ich glaube, ich bin mit dieser Erkenntnis nicht der Neueste.


Mittlerweile geht ja wieder ab wie Schmitz’ Katze mit der Entwicklung. Zumindest hier wo sich die Menschen neue Götter gemacht haben. Den Gott der Aktien zum Beispiel. Oder den der Rationalisierung. Da haben wir einen Gott der Fitness. Da einen der Wellness. Da einen der Esoterik. Der hat zusätzlich noch eine Menge Geister. Da einen des Autos. Wie oft steigen Menschen in ihren Wagen und denken „Um Gottes willen, hoffentlich hält die Möhre noch 2 Jahre“

Studenten flehen die Küchengötter der heiligen Mensa an. Einige Frauen beten die Göttin Emanzipation an, vor allem die selbst geweihte Hohepriesterin Alice Schwarzer.

Über den ganzen neuen Göttern schwebt ein Gott der seltsamerweise seine Gestalt stetig verändert…mal sieht er wie ein Dollarzeichen aus, dann wie ein Yen, dann wieder wie ein Euro.

Aber auch er wacht wie all seine Vorgänger nur über dem Pantheon der modernen Welt und ist die treibende Kraft hinter dem Ganzen.

Und nun flehe ich den Gott des Lottos an, damit er mich teilhaben lässt an Mammons Licht.

Ehrfürchtigst,

ihr Gemaux

16.04.2007

Änderungen vorgenommen

Umfassende Änderungen heute vorgenommen. Die Wombels werden zuviel genutzt, also mus smein Nick nun herhalten. Bischen gestrichen und neu tapeziert habe ich auch, sonst gibt es keine weiteren Änderungen.
Kommentiert werden darf hier ungehemmt......ob es gelesen wird, ist eine andere Sache.

Zwinkernde Grüße
Gemaux

Gim(p)fblog



Kennen Sie GIMF? Die globale islahmische Medienfront?

Googlen sie mal danach. Und schwupp!, rattert eine Liste von vermeintlichen Sprechorganen der Islamisten in Deutschland auf sie ein.

Ich selbst bin ja durch SternTV auf diese infantile Hetzseite gestoßen. Als erstes fragte ich mich beim studieren der Googleseiten……WER IST ES denn nun? Und warum darf ich bei KEINEM einen Kommentar abgeben?

Wem dieser grenzdebilen Idioten mit Koranbrett vor dem Kopf darf ich mitteilen, dass sie Österreicher gekidnappt haben. Schreiben sie ja selber. Wundert mich, das unser auswärtiges Amt da interveniert. Ist er Deutscher? Who cares sollen sie ihm den Kopf abhacken.

Also welche Seite darf sich nun das Recht herausnehmen DIE Seite schlechthin zu sein?

Oder viel mehr das Sprachrohr der meist legasthenischen Bergbauern, die zwar zu wenig zum Kacken haben, aber immer noch ein wenig Geld finden um sich wegen dem Mullah noch eine Kugel für ihre AK47 zu holen? Natürlich alles streng unter religiösem Hintergrund. Richtig so meine verblendeten bärtigen Freunde. So baut man Verständnis und Toleranz auf zu einer Religion, die schon mal gerne Frauen umbringt, weil die Brüder zu dämlich zum Arbeiten und neidisch auf ihre meist intelligenteren Schwestern sind.

Jeder Kinderarzt bestätigt übrigens, dass Jungen aus südlicherne Ländern meist wehleidiger sind als ihre Schwestern und Geschlechtsgenossen aus dem Norden. Dieser Eindruck bestätigt sich mir immer mehr auch im Erwachsenenalter.

So schafft man Verständnis dafür, dass Fatma nach 30 Jahren Deutschlandaufenthalt immer noch nur die wichtigsten Begriffe beherrscht, ihr Mann gar nichts kann außer zum Sozialamt zu rennen und die intelligente Tochter sich dafür schämt, dass sie von ihrem frisch eingeflogenen Versprochenengatten nur ein mongoloides Kind bekommen hat. Insgeheim ist sie aber dankbar dafür, dass sie die Leistungen der deutschen Ärzte und Krankenhäuser in Anspruch nehmen kann, weil ihre Tochter sonst bestimmt schon tot wäre. Nun ist mir nicht bekannt, ob Allah JEDES Leben mag oder nur das was…äußerlich gesund aussieht. Ob es sozusagen eine Euthanasiesure gibt. Irgendein Muezzin wird das bestimmt so auslegen wollen/können. Gibt bestimmt irgendeinen Ehrenkodex der auch dafür eine Rechtfertigung parat hätte.

Traurig mit anzusehen, wie ein intelligentes Mädchen sich unterdrücken lässt und immer noch einem System angehört, welches den Sprung in die Moderne nie schaffen wird, solange grenzdebile Idioten meinen sie würden für einen Gott kämpfen. Einen Gott des Erbarmens wie sie selber immer betonen. Das Erbarmen hört dann auf, wenn Ayshe ohne Kopftuch zur Universität will. Dann wird nur noch ein Ehrenmord begangen.

Aber ich glaube ich rede mich in Rage, bei einer Bevölkerungsgruppe die es gar nicht wert ist, dass man sich näher mit ihr befasst. Wollen sie ja auch nicht. Der Gott der Toleranz toleriert leider in einem fremden Land nicht, dass man sich anpasst und Respekt zeigt. Respekt gegenüber denjenigen, die eine Schulbildung verschafften und Zugang zur Welt.

Nein, dieser Gott erlaubt anscheinend nur, dass man Leistungen in Anspruch nehmen darf, die für alle gelten, aber sobald man selber etwas tun soll….und sei es so etwas Banales wie Respekt, dann wird auf stur geschaltet und alles mit irgendwelchen Koransprüchen abgetan.

Wir Deutschen sollen uns also aus Afghanistan zurückziehen. JA BITTE, meine Meinung. Warum soll ich indirekt für Kaffer am Hindukush Steuern zahlen, damit die endlich Strom und Wasser erhalten? Damit einige Bergdörfer endlich mal eine Strassenanbindung erhalten die sie unter ihren Gottesstaatsdienern nie erhalten hätten?

Raus mit unseren Jungs aus Afghanistan!!!! Mir sind die ärmlichen Blagen da unten scheißegal. Unwürdiges-Ungläubiges- Pack. Sollen sie doch alle verhungern oder sich die Finger wund schuften an Mohnstengeln. Lasst uns endlich mal aufhören mit der christlichen Auffassung von Verständnis, Hilfsbereitschaft, Toleranz etc. Die bärtigen Idioten wollen es nicht. Also raus mit unseren Soldaten. Sollen sie wieder in Eimer scheißen und damit ihre Ziegen füttern die sie dann verspeisen.

Wieder ein Glanzstück der „eh, voll dufte“Integrationsära der Grünen und Sozialpädagogischen Front.

Hat ja richtig etwas gebracht. Nun darf schon faschistische Propaganda unter dem Deckmäntelchen des religiösen Widerstandes aus Deutschland kommen. Lustig tummeln sich Internetseiten wo dem integrationsunwilligen Bergbauern aus dem Taurusgebirge zwar vermittelt wird, wo/wie sie am leichtesten Sozialleistungen abkassieren, aber ihre Töchter und Söhne auf deutsche Schulen schicken ist ihnen dann doch zu viel.

Ungeachtet der Tatsache, dass sie ja nun mal in Deutschland leben.

Raus mit diesem Pack aus Deutschland. Jeder Islamist der hier keine Steuern zahlt, aber Leistungen in Anspruch nimmt sollte zurückgeschickt werden!

Und damit das schneller geht, such ich mir demnächst noch ein paar Freunde die auch nicht lesen und schreiben können, dann entführen wir ein paar türkische Ehepaare.

Diese halten wir dann solange fest und drangsalieren sie mit unserer Lebensweise bis er freiwillig Schinken isst und sie mit Lockenwicklern im Haar auf die Strasse geht.

Dieses ganze Integrationsgewäsch fruchtet doch nicht bei Idioten die bis zu dem Zeitpunkt, als sie hier herkamen, nicht einmal wussten wie man eine Tastatur bedient. Geschweige denn, was Buchstaben sind.

Gott (unser Gott diesmal…obwohl es ja nur einen geben soll, aber diesmal ist es unser Gott, ohne irgendwelche Prophetenhansel) ….Gott sei Dank, gibt es noch die andere Variante der Muslimen hier. Die sich anpassen können und trotzdem ihre Kultur pflegen Die ihre Religion ausüben und trotzdem Respekt für ihre neue Heimat aufbringen können. Wenn es diese Muslimen nicht geben würde, würde ich vollends glauben, dass der Koran so etwas wie eine kulturelle/wirtschaftliche Bremsreligion für die ehemals fortschrittlichsten und intelligentesten Länder darstellt.

Übrigens sorgt der Begriff GIMF in der Onlinewelt für Gelächter. Liegt er doch nahe an dem Begriff GIMP, was online soviel wie unwissender Vollidiot und Versager bedeutet. Obwohl……nee passt dann schon …

15.04.2007

Radkreuzblog

Bei 29° Außentemperatur kann man schon mal die Winterreifen gegen die Sommerreifen tauschen.

Da man als Computerfetischist und Bürositzer ja eh chronisch unterbewegt ist, dachte ich mir, wechsele doch einfach selber. Immerhin wäre es am Wagen meiner Frau gewesen, was ja automatisch zu Pluspunkten auf dem ohnehin immer im Soll stehenden Beziehungsgirokonto führen kann.

Irgendwie ist es ja mit Frauen und Autos meist so ein Ding. Wenn sie eines besitzen aber keinen männlichen Partner, dann wird schon mal die Werkstatt aufgesucht oder der Automobilclub verbucht ein neues Mitglied. Die Waschstrasse sieht das arme Gefährt ja eh nur selten.

Sobald aber ein männlicher Part auftaucht wird die Pflege und Wartung des Kfzs automatisch ihm übertragen. Nun weiß ich nicht wie das bei homosexuell orientierten Frauen läuft, aber auch bei deren Beziehungen gibt es einen männlichen Part. Oder zumindest meist eine die so aussieht.

Zurück zu dem Wechseln der Reifen. Als Mann ist man sich ja der Arbeitsschritte bewusst.

Also schaut man erstmal nach dem Wagenheber und dem dazugehörigen Schlüssel.

Bei näherer Betrachtung fällt mit folgendes auf. Früher gab es so genannte Radkreuzschlüssel.

Also ein kreuzförmiges Gebilde mit 4 verschiedenen Schraubengrößenformaten. Sozusagen ein Schlüssel die gängigen Schraubengrößen. Das ist den Herstellern ja zu teuer geworden.

Deswegen gibt es nur noch einen Billigaluminiumschraubenschlüssel pro KFZ. Dieser ist meist eingequetscht in eine Styroporhalterung neben dem Wagenheber.

Das Quietschen von Styropor ist übrigens eines der Geräusche auf dieser Welt für die ich die Todesstrafe beantragen würde. Das aber nur am Rande. Während man früher also die Möglichkeit hatte, hilfsbereit zu sein, ist man heute dazu verdammt weiter zu fahren wenn am Straßenrand eine junge oder hübsche oder beides Frau mit einem platten Reifen steht und auf Hilfe hofft, wenn sie nicht zufällig dasselbe Fabrikat wie man selber fährt.. Sobald diese Frau keinen Schlüssel dabei hat, ist die Hilfe passee.

Da machen sie nix mehr außer einem dummen Gesicht. Früher wäre Ihnen das nicht passiert, da hätten sie ein Radkreuz hinten drin gehabt und garantiert die passende Nussgröße dabei gehabt. Außer die Dame hätte ein amerikanisches Fabrikat gefahren. Aber diese Damen hatten meist ein Helferlein dabei.

Ja selbst wenn sie nur helfen wollen…also ohne weitere Absichten, zum Beispiel bei einem älteren Herren oder einem hilflosen Pärchen, wären sie aufgeschmissen.

So ändern sich die Zeiten. Unter dem Vorwand der Gewichtsersparnis werden wir immer weiter in die Individualisierung gedrängt. Das fängt beim Reifenwechsel an!

Nein sie dürfen heute nur noch ihren eigenen Reifen wechseln, wenn die Person kein Werkzeug dabei hat.

Hilfsbereitschaft adè.

So weit sind wir schon gekommen, dass wir nicht mehr dem anderen helfen dürfen. So diktiert uns die Autmobillobby den Egoismus auf! Denken sie mal nach!

Vielleicht hätte ich aber auch nur nicht in der prallen Sonne ohne Basecap arbeiten sollen……

13.04.2007

MusikBlog

MusikBlog

Wissen Sie warum ich den ÖPNV nicht mag? Warum ich lieber horrende Spritpreise in Kauf nehme (Diesel ist dermassen teuer geworden!!) anstatt mich in einen Zug, einen Bus, eine Straßenbahn zu setzen?

Wegen der Musik.

Ja wegen der Musik. Haben sie unsere strahlende Zukunft schon mal beobachtet wie sie mit seltsam sinnentleertem Blick an den Haltestellen dieser Republik stehen oder mit hängenden Schultern durch die Strassen der Innenstädte schlurfen?

Weil ihr Handy auch MP3’S speichern kann.

Es gibt mittlerweile Zeiten, da wünsche ich mir den verrückten Kackfrosch oder den debilen Vogel wieder herbei. Alles außer diese Kakophonie der Kirmestechno- Chartschrebbelmusik die aus gequälten Handylautsprechern dringt. Nicht nur, dass jeder im Internet sich mitteilt. Nun wird die Umwelt auch noch verpestet mit dem Musikgeschmack der Autoscootersteher und Sonnenbankanbeterinnen.

Wo bleibt Brüssel? Wer rettet mich vor DJÖtzi und Möchtegerntrancekonsorten? Vor Mushido und Debilsido? Nicht nur, dass die Musik an sich schlecht ist (und ich halte mich für durchaus tolerant in Musikgeschmacksfragen) nein sie KLINGT auch noch nach geschlechtskrankem Eichhörnchen, wenn es verzerrt aus dem Handylautsprecher dringt.

Wofür gibt es Kopfhörer? Wofür gibt es Walkmans und Ipods? Ist es ein perfider Plan der Handyhersteller, die MP3Player dieser Welt zu verdrängen? Sozusagen eine Verdummungsaktion gegen die Phonoindustrie?

Warum kämpft Thorensen nicht dagegen an? Oder Bang und Oluffsen? Oder oder oder…warum lassen sie Nokia, Samsung und Co. gewähren?

Warum muss ich nun neben dem fehlgeleiteten Integrationsopfer Mohammed mit seinem 3er BMW und UltraMuezzin Soundsystem (nur zwei Einstellungen: Aus oder volle Lautstärke) nun auch noch Chantal und Kevin ertragen, die sich keine MP3-Player mit Kopfhörern leisten können oder wollen?

Weil das Handy ja praktisch kostenlos beim Jambaabozugang dabei ist.

Allein die Tatsache, dass sie nicht auf den Gedanken kommen könnten, dass ihre Musik andere nervt, wenn sie an den Haltungsschadenbeispielen vorbei gehen müssen….

Aber es reicht. Ich starte ab heute eine Gegenoffensive. Der alte Ghettoblaster wird wieder aktiviert. Damit stelle ich mich demonstrativ neben jedes Kackblag, welches sein Handy als Werbetafel für seinen schlechten Geschmack benutzt. Ich werde es zudröhnen mit Cohen, Bernstein, Roberta Flack, Al Wilson etc. und wenn es gar nicht anders geht, kram ich Howard Carpendale aus den 60ern heraus!! Fürchtet mich, ihr könnt schreien, rennen, aber ihr werdet mir nicht entkommen!

Wer auch noch einen der überdimensionierten Bassröhrenkästen hat folge mir! Gemeinsam werden wir der Welt wieder zu mehr Geschmack verhelfen! Und wehe eines der pickeligen FashionVictims muckt auf. Dann gibt’s erst recht auf die Ohren!

08.04.2007

Eierblog

Eierblog

Osterzeit, Frühlingszeit, Feierzeit!

Na haben sie auch schon bunte Eier? Die gab es ja schon kurz nach Karneval zu kaufen. Im großen Supermarkt bei uns um die Ecke durfte ich bei der Sonderstellfläche einem Schauspiel beiwohnen, welches sprichwörtlich ist.

Die Silvesterdeko fiel nahtlos der anschließenden Karnevalsdeko zum Opfer. Diese durfte das Feld dann der Osterdeko räumen. Das geschah an Veilchendienstag.

Nun kennen wir das ja alle und die Marketingstrategen haben sich bestimmt auch etwas dabei gedacht, uns auf die bevorstehenden Feiertage hinzuweisen. Sie katapultieren den Kaufwilligen sozusagen in die jeweilige Stimmung. Also denjenigen, der auch denkt das Hühner 6 Beine haben, weil ja immer 6 Schenkel in einer Packung sind. Davon gibt es übrigens eine Menge. Laut neuester Studie denken viele Jugendliche, dass Hühner 6 Beine haben. Man ekelt sich, während man Selbige aus der Tüte trinkt, über den Inhalt der Kuheuter. Und den Unterschied zwischen Kaninchen und Hasen wissen sowieso die wenigsten. Haben wir doch die Industrie die uns so vieles abnimmt.

Und sollten wir doch einmal überlegen, haben wir unsere Verwaltungsakrobaten aus Brüssel, die uns wieder befreien von unsinnigen Verordnungen. Der Verpackungsordnung zum Beispiel.

Vorher konnten sie ohne nachzudenken, durch den Supermarkt beim Einkaufen und bekamen 250g Butter für 90Cent. Heute können sie Glück haben wenn 210g Butter nur 1€ kosten.

Denn die Firmen müssen sich nicht mehr an die Verpackungsgrößen halten. Wo vorher 100g drin waren sind heute nur noch 90g drin, dafür wollen sie aber 10Cent mehr haben.

War ein kleines Thema. Und wurde von den Lobbyisten in Berlin sehr schnell klein gemacht. Eine Woche dauerte die mediale Aufschreiorgie, dann wurde es still. Klar, ich kann ja nicht einerseits die Werbeeinnahmen kassieren und dann in einer Hinterhofreportage mitteilen, dass mein Sponsor die Verpackungsgröße kleiner hält zum selben Preis.

Ein Edeka-Geschäft um die Ecke macht sich die Mühe und deklariert beim Eintritt in den Laden, die Hersteller die ihren Inhalt verringert haben. Großartig! Revolution!! Ein soziales Gewissen beim Einzelhandel!

Nie vermutet und daher so überraschend spektakulär. Diese heroische Einstellung hielt sage und schreibe 4 Monate. Da keine Nachfolgeregelung bekannt wurde, kann man zumindest noch vom Überleben des Edekamarktleiters ausgehen.

Hier in meiner Region frönt man noch einem heidnischen Brauchtum. Dem Osterfeuer. Eines der letzen Dinge die die katholische Kirche sich zu nutzen gemacht hat um die heidnischen Germanen auf ihre Seite zu ziehen. Früher sollen ja auch gerne mal die ersten Missionare mit ins Osterfeuer gegangen worden sein, damit der Frühling noch ein wenig schneller von statten geht und der Winter endlich abhaut.

In unserem Nachbarland Österreich sollen diese Feuer nun übrigens demnächst nur noch mit außerordentlicher Genehmigung stattfinden. Als Begründung wird der Umweltschutz vorgeschoben. Und, natürlich, die Sicherheit.

Ach was waren das für harte Zeiten, als wir noch an cadmiumhaltigen Bettlacken lecken mussten, das Risiko der Steckdose und der Herdplatte hatten, als wir noch ohne Helm und Schoner Rollschuh und Fahrradfahren lernen mussten. Als unsere Eltern auf uns aufpassen mussten und uns erzogen haben, anstatt der Industrie und dem Staat ihre Mündigkeit zu überlassen.

Ja, die Kinder werden zum Spielen auf die Autobahn geschickt und hinterher jammern sie dann über die Politik die den bösen Autofahrern erlaubt hat, dort so schnell zu fahren.

Es dauert nicht mehr lange, dann wird dieses Zusammenkommen beim flackernden Schein eines 10 Meter hohen Holzturms auch hier nur noch mit Brauchtumspflege -Genehmigung möglich sein. Überhaupt strengen sich die Herren Stadträte ja an, den Wust behördlicher Regulierungen zu verringern.

Düsseldorf hat sich da wieder ein Paradestück geliefert.

Wer früher aus seinem Keller ein Märklinreperaturstudio machen wollte, brauchte eine Nutzungsänderungsgenehmigung. Diese konnte mitunter dauern. Und wurde auch schon mal abgelehnt.

Was eine gerade gegründete Existenz schnell zerstören konnte.

Aus diesem hehren Ziel der Wirtschaftsförderung hat die Bezirksregierung in D’dorf nun eine genehmigungsfreie Regelung gemacht. Sprich, innerhalb von zwei Wochen hat eine Nutzungsänderung genehmigt worden zu sein. Wobei sie vorher nur anzuzeigen ist.

Wenn sie also im Regierungsbezirk Düsseldorf nun aus ihrem Wohnzimmer im Erdgeschoss einen Kiosk machen wollen , dann nur zu. Beachten sie aber bitte, ihre Nutzungsänderungsanzeige im städtischen Kindergarten abzugeben. In der Verordnung steht nämlich nur, dass die Anzeige bei der Stadt eingegangen sein muss. Ob der Stempel vom Kindergarten oder Müllverbrennung ist, ist daher egal.

Die Damen und Herren der Bauaufsicht freuen sich darauf, ihren Antrag schnellstmöglich auf dem Tisch zu haben. Denn wenn etwas nicht passt - in dieser Anzeige/Antrag -muss der Widerspruch der Genehmigung vor dem Bezirksgericht landen und entschieden werden. Innerhalb von zwei Wochen nach Eingang.

Wie lange ihre Nutzungsänderungsanzeige vom Stadtteilkindergarten zur Bauaufsicht benötigt, konnten sie ja bestimmt schon mal testen, wenn sie einen anderen Antrag falsch abgegeben haben.

Ich sehe eine Vielzahl von Hinterhofsonnen-/Nagelstudios und Kiosken auf uns zu rollen.

Wieder ein Paradebeispiel über die Nietenanzahl in der judikativen/legislativen Ebene.

Zurück zum Osterfeuer.

Während man also beim Bierchen und Jägermeister mit der Grillwurst und selbst gemachtem Nudelsalat die Ankunft des Frühlings feiert, lausche ich einem jungen Pärchen bei einer Unterhaltung.

Beide sind sich nicht ganz sicher, ob Jesus nun gekreuzigt wurde und drei Tage am Kreuz lebte bevor er in den Himmel fuhr oder was so passiert ist, dass man auf die drei Osterfeiertage kommt.

Ich stelle, hilfreich wie ich bin und weil ich ja noch Religionsunterricht in der Schule hatte, klar, dass der Karfreitag der Kreuzigungs- und Sterbetag von Jesus ist und er am dritten Tage von den toten auferstanden ist. Deswegen die Osterfeiertage.

Bedenken seitens des männlichen Parts des debilen Duos (hip zwar, aber ganz schön blöd) das er meint, dass Jesus drei Tage am Kreuz hing bevor er ablebte, räume ich mit einem cineastischen Beispiel ein. Die Passion Christi von Mel Gibson. Ein Film den ich , bei aller Kritik nah an der Wirklichkeit gemacht finde. Allein die Wahl, die Charaktere in Aramäisch und Latein sprechen zu lassen fand ich hervorragend.

Oh, da hatte ich ja etwas gesagt. Von ihrer Seite kommt ein schnippisches „so einen antisemitischen Dreck schauen wir nicht“

Sofort wird mir klar, dass man es hier mit jugendlichem Pathos zu tun hat. Zwar keine Ahnung von der biblischen Geschichte, aber zumindest hat es gehört, dass jemand Mel Gibson Antisemitismus vorgeworfen hat, in Bezug auf den Film.

Und wer war das? Natürlich ein Jude. Weil die sich sofort und generell aufregen und Antisemitismus schreien, sobald es auch einen Hauch in Richtung jüdische Geschichte geht. Unerheblich, bei unserer Vergangenheit auf die Tatsache zu verweisen, dass in Jerusalem zu der damaligen Zeit halt Juden lebten und somit diejenigen waren, die Christus ans Kreuz geliefert hatten. Wir Deutschen haben nun mal nicht das Recht, einen Film nach seiner Requisite, seinen historischen Anspruch, seinen Darstellern zu beurteilen. Es geht gegen Juden, deswegen ist der Film antisemitisch.

Während in mir bei soviel Debilität die Galle hoch kommt, weise ich süffisant darauf hin, dass eine Meinung nur dann gut ist, wenn sie auf zumindest auf einer sicheren Basis steht und wenn sie den Film geschaut hätten, ,sie über ihr kleinliches Problem wie der Ostergeschichte besser Bescheid wüssten.

Vielleicht hätte ich besser eine Bibel besorgt und sie den beiden zum Lesen mitgegeben. ODer besser noch, als Hörbuch.

Als sie dann noch von drei anderen Seiten Kontra bekamen, schlichen sie nicht mehr so cool ihrer Wege. Da taten mir das billige Stückchen Fickfleisch und ihr angeranzter Stecher ja schon wieder ein wenig leid. Wie schnell die Coolness doch verschwindet, wenn man auf einmal mit seiner eigenen Debilität konfrontiert wird. Aber das Problem ist wieder ein anderes.

12.03.2007

Nervenheilanstalt Blog D

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Leute sich immer mehr mitteilen müssen?

So richtig. Im Internet. MAnche gehen soweit, daß sie ihre Stuhlgangzeiten auf ihren HP'S veröffentlichen.

Gut, ich mache hier ja nichts anderes. Aber mich liest ja auch keiner. Oder halt nur wenige.

Neulich gab es in meinem Quell-Forum einen neuen Fall von Exhibitionismus. Dieses Forum ist für mich ein sprudelnder Brunnen an Inspiration. Sollten Sie mal Interesse haben, woher ich all diese Ideen für den Schmonzes hier zusammen bekomme, fragen sich mich einfach. Die Patientendichte ist mitunter derartig hoch in diesem Forum, dass Freud im Grab auf 40.000U/Sek. dreht.


Irgendwer soll gestorben sein. Am Anfang sah es noch nach einer weiblichen Person aus. Die üblichen Kondulenzmitteilungen hagelten auf diesen Beitrag hernieder.

Als Hintergrund lohnt es sich zu wissen, dass diese Menschen ihre Zeit zusammen in einer virtuellen Realität in Fantasyumgebung miteinander verbringen.

Eine Spielerin sollte also das Zeitliche gesegnet haben. Wenn sie nun den Eindruck eines pietätlosen-gefühllosen Arschlochs von mir erhalten sollten….. scheisse ich da gepflegt drauf, sie weinerliche Emomemme.

Spaß beiseite, der Tod ist immer eine unfeine Sache und sollte auch mit Würde behandelt werden. Ist er doch ein Ziel, welches jeder von uns erreicht ohne Anstrengung.

Wie gesagt, jemand soll gestorben sein. Alle , wirklich alle die auch nur entfernt mal an dem Avatar dieser Person vorbeigelaufen sind, bekundeten ihr Beileid. Alleine Dies würde mir schon reichen um mich vor Peinlichkeit wegzudrehen. Bis erste Unstimmigkeiten auftauchten, wer denn nun abgetreten ist.

Als das im Nachhinein nicht mehr allzu klar war, schwenkte man um auf ein Gästebuch von ein paar Hinterhofproduzenten die für den Nachschub des „Goldenen Blatts Kunden“ im musikalischen Bereich sorgten. Schlager. Nun, an Schlager ist von meiner Warte aus nichts auszusetzen. Außer sie sind nicht aus den 60ern und auf Deutsch.

Was sollte dies also? In einem Forum für ein Onlinespiel, wo sich Pärchen, die nebeneinander sitzend spielen an einem Pixelsee treffen und auf romantisch machen, während Kinder die garantiert mehr körperliche Liebe erhalten müssten als finanzielle, oder bei einigen auch weniger, wenn man sieht was sie kompensieren müssen und solche Begriffe wie Owned!!! Einwerfen, die sie aus einem amerikanischen Forum übernommen haben.

( ………Je mehr ich darüber nachdenke, desto mulmiger wird mir, wo ich bisher 4 Jahre meiner freien Zeit verbracht habe.)

Egal, ohne dieses Spiel könnte ich mich ja auch nicht lustig machen über grenzdebile Idioten, die ihre geheimsten Fantasien ausleben. Wollte sie nicht auch schon immer mal mit ihrer Partnerin auf einem virtuellen Berggipfel an einem See stehen und sich umarmen können? Ich nicht. Ich will das noch nicht einmal in natura, weil ich Berge hasse. Nicht wegen er Anstrengung, da hoch zu gelangen. Sondern weil sie mir die Sicht versperren. Ich mag das Flachland. Ostfriesland, Mecklenburg…da würde es mich hinziehen. Da ist der Himmel weit und die Sicht göttlich. Und die Menschen sprechen nicht so komisch wie da unten die Bergvölker.


Zurück zu unserer Forenleiche. Die Gute war also lustig bis zum Schluss und alle hatten sie furchtbar supidupi gern. Sie war hilfsbereit und einfach ein toller Mensch. Ihr Lover, der diesen Beitrag im Forum startete, wohnte auch nur am anderen Ende von Deutschland. So das da ganz doll viel Liebe war.

Das sie eventuell Kinder hinterlässt, die von ihrer Mutter ziemlich wenig hatten, weil Mama lieber mit ihrem virtuellen Stecher auf einem Berggipfel an einem See pimperte und sich schweinische Sachen zu chatteten, interessiert keinen. Ein Mitglied der Community ist gestorben.

Nehmen Sie es mir ruhig übel. Aber ich finde so etwas zum Kotzen.

Wenn mein Großvater stirbt oder Herr Müller-Krasulzke aus dem Nachbarhaus, dann mach ich dafür keinen Beitrag in einem Forum auf und erwarte, dass andere Menschen da ihr Beileid bekunden.

Das ist meine Sache mit der ich klarkommen muss. Diese Sache ist so intim für mich, dass sie keinen anderen zu interessieren hat.

Diese ganze Kondulenzkacke sobald etwas halböffentlich gemacht wurde ist doch mal voll für den Arsch. (Übrigens typisch deutsch, dass mit der Rektal-Fixierung bei Schimpfwörtern)

Von den 21232345234 Mio. Kondulenzschreiben bei Dianas Tod kannten die Verstorbene wie viel Personen persönlich und genau?

Eben….aber alle sind so betroffen. Und müssen dies mitteilen. Um sich wahrscheinlich von ihrer eigenen Belanglosigkeit abzulenken.

Nun entwickelt sich dieser Beitrag so wie es der Verfasser vorgesehen hat. Hunderte melden sich und bekunden ihr Beileid und wie traurig das Ganze ist.

Wenn meine Frau/Freundin sterben würde, würde ich monatelang dieses Medium, über das ich sie kennen gelernt habe, nicht mehr anrühren. Jedes Mal wenn ich den PC einschalten würde, müsste ich doch daran denken.

Nein, der morbide Spaß geht noch weiter. In einem anderen Forum ist er nun der Gestorbene. Verwirrung macht sich breit. Wer hat nun den Löffel abgegeben?

Kennen sie den Film mit Pauly Shore, wo er seinen Tod vortäuscht und dann die Reaktionen darauf gefilmt werden.

Gut, der Ansatzpunkt ist ein anderer. Pauly will nur aufzeigen wie heuchlerisch die Filmfabrik ist.

Passt aber hierzu. Zumindest wäre das meine Theorie. Dass die beiden aus lauter Langweile mal wissen wollten, wie viel Leute sich melden, wenn einer von beiden tot ist und der Partner das im Forum verkündet. Makaber. Dumm und Dümmer aber immer noch makaber.

Dieses Aufmerksamkeitsgeheische geht mir gehörig auf die Nüsse. Aber mal so richtig.

Ich will nicht wissen, was der pickelige Pseudopopper da gerade stundenlang spielt. Aber ich muss es lesen. Ein unbestimmbares Verlangen lässt mich so einen debilen Scheiß lesen. Sensationslust? Dann müsste ich doch auch wie 100erte anderer geistiger Leichen an Unfällen stehen bleiben oder langsam mit offenem Maul dran vorbei rollen. Mach ich nicht, will ja nach Hause. Ich würde nur anhalten, wenn es sonst keiner macht und der Krankenwagen auch noch nicht da ist.

Dann einen Artikel lesen über ein Volksmusik und Schlagerfanatisches Dumpfbackenpärchen, die anscheinend den Kick brauchen sich tot zu stellen. Sind sie doch schon, die beiden. Poppern doch in einem virtuellen Raum.

Ich werde weiterhin forschen und Neues aus der Anstalt verkünden…..

21.02.2007

Mit Elisa allein zuhaus.....


Tagebuch eines Vaterschaftsurlaubs

So, Tag 1 ist fast geschafft. Ich habe es gemeistert. Nachdem der Mensch das Feuer, die Waffe, Vera am Mittag erfunden hat habe ich nun eine weitere Stufe erklommen.

Ich kann mich nahtlos mit Amundsen und Magellan messen. Denn ich habe Neuland bestritten.

Die unbekannte Welt der Pampers und Krabbelgruppen ist nun mein! MEIN GANZ ALLEIN! HAHAHAHA ICH HABE DIE FLASCHE GEMACHT!!

So ähnlich muss sich der Portugiese gefühlt haben, als er den von Indianern eingenässten Strand einer Karibikinsel geknutscht hat. Wobei der Vergleich nicht hinkt. Bin ja froh, dass ich ein Mädchen habe. Wenn ich mir vorstelle, so einen kleinen gelben Wohnzimmerspringbrunnen zu haben….danke, muss nicht wirklich sein. Außerdem machen nur Jungs Jungen. MÄNNER machen Mädchen.

Eine völlig andersartige Welt. Tauchen sie mit mir ein in Pampersgrößen, Milchersatzpulver (auch dieser Körperteil meiner Frau ist wieder MEIN GANZ ALLEIN, muahahah).Apropos Titten.

Als einziger Mann in einer PEKIP (Prager-Eltern-Kind-Programm)-Gruppe, fragen sie mich nicht warum das so heißt, sind sie Hahn im Korb, sorgen für errötende Mütter und dürfen ungeniert auf dicke Hupen starren.

Mit diebischem Vergnügen schaue ich immer betreten, wenn die Vortänzerin nur Mütter nennt. GLEICHBERECHTIGUNG, BABY!! Gleiches Recht für alle, Alice Schwarzer. Herzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag übrigens. Hatte die eigentlich einen Mann? Oder war sie nicht hetero orientiert. Egal. Schlagen sie die Emanzipation mit ihren eigenen Waffen. Nehmen sie Vaterschaftsurlaub direkt nach der Geburt. So schnell können sie gar nicht schauen, wie ihre Frau wieder heim zu Kind/Küche/Klüngelklamotten will.

Mit sehnsüchtigem Blick kommt mein Weib schnellstmöglich nach Hause, nur um mir die Kleine aus den Händen zu reißen. Wunderbar. Zwei Frauen ganz in meiner Hand.

Tag irgendwas…..

Mein Biopiercing (Ringe unter den Augen) wächst, aber ich werde nicht kapitulieren. Als Mann sind Sie ja mal so was von allein in der großen Welt der Babybetreuung, dass glaubt Mann gar nicht. In der Krabbelgruppe dachte ich, auf Tipps und Anregungen zu stoßen, aber ich entwickele gerade eine Theorie der Stilldemenz.

Sozusagen den Gehirnausfluss mit der Muttermilch. Je mehr Brustmasse - desto weniger Gehirnmasse.

Die Frauen wirken wie frisch entlassen nach einer Lobotomie. Mit Entsetzen starre ich manchmal hilfesuchend die Vortanzeuse an, die aber auch nur wissend schmunzelt.

Da ist zum Beispiel die Mutter von Myrna. Toller Name übrigens. Möchte bitte in 10 Jahren noch mal die Kleine sehen. Wie diese Frau es schafft zwei Kinder zu versorgen ist mir ein Rätsel.

Die beiden pseudoökologischen Mehrfachbrutmaschinen haben ja schon kapituliert. Myka (da war der Vater wohl Formel1 Fan) bekommt nun keine Stoffwindeln mehr um, sondern Pampers weil es Zeit spart.

Allerdings muss er immer noch mit seinen Eltern im Bett schlafen. Bis er Atemaussetzer hatte und einmal heraus gefallen ist. Ab dem Zeitpunkt durfte er dann an der Seite schlafen an der sein biologisch korrektes Kinderbettchen steht, damit er dann auch da rein kullern kann. HALLO?!

Den Namen des anderen Jungen habe ich schon vergessen, war seine Mutter doch nur einmal da, bis sie merkte, dass es mit 4 Kindern dann doch schwierig mit der Zeitplanung werden könnte. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie auch die Vorzüge der Zeitersparnis durch maschinell gefertigte Wickelmaterialien schätzen lernt.

Überhaupt scheint man noch so etwas wie ein exotisches Wesen zu sein, wenn Mann allein mit Kinderwagen unterwegs ist. Der übrigens Vollgummiluftbereifung mit Einzelradaufhängung und Schnellverschlüsse hat. Und lässt sich hydraulisch einklappen und wieder ausklappen. Nur so am Rande.

Wenn dann noch ein ganzer Kerl, dank Papi, den Wagen schiebt, passiert folgendes:

Jeder lächelt sie an. Selbst die ultracoolen Jungs schauen mit Respekt im Vorbeigehen.

Ältere Damen bleiben bewundernd stehen und wissen gar nicht wem sie zuerst huldigen sollen. Dem Papa, der da so aufopferungsvoll den Wagen schiebt, oder der hübschen Kleinen, die da mit langen Wimpern aus der Waagerechten hervorgrinst.

Apropos…ich höre gerade wie jemand seine Nahrung verlangt….bis demnächst.

22.01.2007

Freundschaftsblogg

Neulich bekam ich von einem …Mensch in einem Onlinespiel mitgeteilt, daß ich ja anscheinend keine Freunde hätte, die mir „ingame“ also innerhalb des Spiels helfen würden.

Nun stellte sich mir spontan die Frage, wo dieser Mensch seine Definitionsgrenzen von Freundschaft setzt.

Als Freund würde ich zum Beispiel nur einen Menschen bezeichnen, den ich nachts um 3 Uhr anrufen kann wenn ich auf der Autobahn liegen geblieben bin. Oder dem ich bedingungslos vertrauen kann. Meine Frau zum Beispiel ist mein bester Freund. Neben meinem besten Freund aus Schultagen. Das sind nun 2 Personen, die ich als FREUND bezeichnen würde.

Personen die einem Pixelkonstrukt zu noch mehr Pixeln verhelfen sind nett. Aber es wäre vermessen sie als Freunde zu bezeichnen. Das sind Personen mit denen man sich super versteht, die man gut leiden kann und mit denen man auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet. Mit meinen Kollegen würde ich so etwas Arbeitsgemeinschaft bezeichnen.

Vielleicht fehlte es ihm einfach nur an Erfahrung, dass eine Gemeinschaft, die sich zur Erlangung eines gemeinsamen Ziels zusammen schließt, in der Wirtschaft als Arbeitsgemeinschaft bezeichnet wird. In seinem speziellen Fall dann das bäuerliche Äquivalent. Eine Genossenschaft. ER hat halt noch nicht verstanden, daß er schon auf das Arbeitsleben vorbereitet wird.

Zum Aufbau einer freundschaftlichen Beziehung fehlt für mein persönliches Dafürhalten schon einmal ein wesentlicher Faktor. Leibliche Nähe.

Die meisten Onlinepersonen befinden sich Kilometerweit voneinander entfernt. Der eine wohnt in Hamburg der andere in Graz. Als Beispiel. Bei solchen Entfernungen bildet sich keine Freundschaft, höchstens eine freundschaftliche Bekanntschaft. Hinzu kommt das anonyme Internet. Meistens kennt man die Person doch nur …in der virtuellen Umgebung. Evtl. weiß man noch, wie sie mit Vornamen heißt. Ob ein Partner vorhanden ist oder nicht.

Apropos Partner. Machen sie sich mal den Spaß und loggen sich einen weiblichen Avatar ein. Wenn sie sich dann noch weiblich verhalten, können sie die Abgründe des männlichen Balzverhaltens ausloten. Und sie werden überrascht sein, wie tief Männchen sinken können.

Zurück zu den Onlinefreundschaften. Vielleicht bin ich einfach nur spießig, aber ich kann online höchstens eine gute Bekanntschaft ausbilden. Weil mir, wie schon getippt, die körperliche Nähe fehlt. Ich muß dem Menschen mit dem ich mich unterhalte und zu dem ich eine „Freundschaft“ aufbauen will, in die Augen schauen können. Seine Stimme in natura hören und seine Mimik sehen können. Dann kann ich sagen, daß ich zu diesem Menschen eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut habe. WEIL ES EINE PERSÖNLICHE BEZIEHUNG FÜR MICH IST.

Vielleicht ist es bei den Jugendlichen anders heutzutage. Vielleicht vermissen sie so etwas nicht. Wäre ich abgrundtief böse würde ich behaupten, daß die meisten Onlinespieler in dunklen Zellen vegetieren. Bin ich aber nicht. Die meisten werden halt nur ruhig gestellt mit dem PC, damit sie die ohnehin fehlende menschliche Nähe ihrer Elternteile nicht vermissen können.

Erziehung ist ja so ein Thema mit dem ich mich so langsam befassen muß. Bei mir würd das zum Beispiel, damit anfangen, daß meine Tochter in der Bäckerei nicht: „10 Brötchen! „ sagt, sondern: "Ich hätte gerne 10 Brötchen, bitte."

Wenn ich die Kids heutzutage sehe, dann geht mir die Hutschnur hoch. Wir haben da zum Beispiel einen Bäcker. Laut Feinschmecker einer der besten Bäcker Deutschlands…nur so am Rande.

Dort schlägt nun morgens auch ein etwas rundlicherer Junge auf, der erstens keine Geduld hat, und zweitens keine Manieren. Da wird schon mal vorgedrängelt oder unruhig lamentiert. Die Eltern dieses….Arschlochkindes würde ich gerne mal kennenlernen. Genau wie ich die Eltern des Kindes gerne kennlernen würde die neulich eine Ladung Wasser abbekommen haben. Im Chinarestaurant. Der Junge hatte vorher das Wasser eines älteren Herrn umgeschüttet, weil er sich, antiautoritärer Erziehung sei Dank ja frei im Restaurant bewegt hatte und rumtollte, sich also frei entfalten sollte.

Auf die Reaktion der Eltern: „Wieso regen sie sich so auf, ist doch nur Wasser“ die ihm das Wasser ersetzten, reagiert der Herr sehr gelassen. Er stand auf, nahm das neue Glas Wasser und schüttete es der Mutter des Balgs über die Frisur. Sie sollte sich aber bitte nicht aufregen, auch seine Eltern hätten die freie Entfaltung ihres Sohnes immer gefördert und für gut gehalten.

Wir bewegen uns auf den Individualismus -GAU zu. Da wird die eigene Entwicklung über das Wohl der anderen gestellt. McKinsey sei Dank ist die Optimierung der Lebensabläufe mittlerweile das höchste Gebot. Ohne Rücksicht auf die Allgemeinheit. Das fängt bei den Blagen an und hört bei Oma auf, die sich nicht um ihren Enkel kümmern kann, weil sie gerade ihr Wellfleisch an der Algarve abhängen läßt. Wenn es Oma denn noch kann und nicht abhängig ist von den Pflegern im Altenheime. Weil ihre Kinder sie weggesteckt haben, um die persönliche Entfaltung nicht zu unterbrechen mit Altenpflege.

Heute zum Beispiel beklagte sich eine Bäckereifachverkäuferin, darüber, daß die Witwenrente nicht mehr fortgezahlt wird. Das Frau ja praktisch damit gezwungen wird mitzuarbeiten. Ich haderte mit mir selbst ob ich sie an den Wundern des Generationenvertrages teilhaben lassen soll. Oder daran, daß Frauen die heutzutage Witwenrente kassieren, in der Regel auch 5 Kinder groß gezogen haben. Trotz Krieg/Nachkrieg und wo man sonst noch nichts hatte. Frau von heute bekommt halt keine Witwenrente mehr, weil Frau von heute nur noch maximal ein Kind großzieht. Liebe Bäckereifachverkäuferinnen dieses Landes (ich weiß es wird keine diesen Blog lesen, weil er nicht mit Bild der Frau beginnt, aber ich mach es trotzdem): Dann werft und euch wird geholfen. Aber während der guten Jahre schön einen auf Solariumtussi machen und Spaß haben, vereinbart sich nun mal nicht mit gesichertem Ruhestand von Vater Staat. Ich beließ es dann mit der Bestellung meiner Teigwaren und wollte keine Perlen vor dumme Säue werfen.

Wie kann man also dem gegen steuern? Ich habe da meinen kleinen Weg gefunden. Ich achte beim Parken zum Beispiel darauf, daß Fußgänger dran vorbei gelangen, oder daß ein zweiter Autofahrer sich auch noch abstellen kann.
Kleinigkeiten wie ein Lächeln und eine Tür aufhalten. Dauert zwar aber irgendwann fühlt man sich gut. Halt auch mal wieder an andere denken.

25.11.2006

VictoryBlog

In Frankfurt wird gefeiert. In einem Bankhochhaus knallen gerade Champagnerkorken. Darin bin ich mir ziemlich sicher.
Denn Deutschland ist endgültig käuflich. Gut…okay, sie haben recht, war Deutschland ja schon immer. Aber ich wette, ein kleiner altersfleckiger Schweizer als Leiter einer der größten Banken dieser Erde spreizt gerade wieder Zeige- und Mittelfinger aus der Faust ab. Sein berühmtes V.
Dieser sich selber immer wieder als genügsamen und „einfachen“ Menschen betitelnde profane Mensch, mit einem offen gelegten 20 Mio. € Jahresgehalt (ich wette das war nicht alles) muß für den größten Wirtschaftsprozeß der bundesdeutschen Geschichte sage und schreibe: 3 Mio. € als …… nein kein Bußgeld. Auch keine Strafe. Eine VERGLEICHSZAHLUNG.
Also sind 3 Mio. Peanuts für ihn und 1,5 Mio. für Herrn Esser ausreichend für die Mitnahmementalität einer Versagerriege, die sich für das fehlerhafte Ausüben ihrer vertraglich festgelegten Tätigkeiten, endlich mal verantworten müssen. SAgte ihnen ja nie einer, daß sie dabei sind Scheisse zu bauen, in ihren Positionen macht man ja keine Fehler mehr.
Während sie mit der Kündigung rechnen müssen, wenn sie auf Firmenkosten für 40€ im Internet auf EBay surfen, dürfen sich die Herren für dieses Verhalten noch mal 10 Mio. mehr verabreichen. Gleichzeitig vernichteten sie damit die Existenzen von hunderten Familien.
Hunderte zerstörte Träume und kleine Wünsche damit sich ein schielendes Männchen und ein gichtiger Nichtskönner weiterhin ohne Vorstrafe bewegen dürfen. Sie haben richtige gelesen. Wenn die Richter am Mittwoch der heimlich zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung getroffenen Entscheidung zustimmen, dann zahlen Herr Ackermann /Esser/Zwickel einen Hauch von Geld in die öffentliche Kasse. 60% bleiben bei der Staatskasse. FÜR WEN WOHL? 40% sollen an soziale Einrichtungen gehen. Selbst da wird gezeigt, was die Herren Juristen von denjenigen halten, die ihnen ihr Studium finanziert haben. Richtig meine Herren Ärzte, Anwälte, Betriebswirte. Eure Ausbildung wurde unter anderem von denen bezahlt, die ihr herausgeschmissen habt durch euer Handeln.
Gleich kommt wieder: BAföG ist ein Darlehen, keine Schenkung. Stimmt. Aber mußten sie für den Unterhalt der Professoren aufkommen? Oder den der Universität. Für das verbilligte Essen in der Mensa? Okay, wenn sie sich dafür rächen wollen…….vielleicht.
All dies wurde möglich, weil in Deutschland Bildung bisher kostenlos war. Und weil die Eliten gerne unter sich bleiben, wird nun auch dem Mittelstand der Zugang zu höherer Bildung durch Studiengebühren verwehrt. Damit die Kinder von Ackermann und Co. Auch weiterhin unter Ihresgleichen bleiben und nicht mit dem Pöbel in Berührung kommen. Die Deutsche Bank vergibt übrigens Bildungskredite.LEistungsabhängige Zinsraten grüßen von weitem...gute Noten, weniger Zinsen. Und wenn sie richtig gut sind, dürfen sie erst in die McKinsey-Familie und werden dann, von der Aufsichtsratspinne in der Mitte des Beratungsnetzes, strategisch verteilt. Sie dürfen dann ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden die Schuhe küssen bis sie auch endlich mit 55 dran sind.
Weil auch sie käuflich sind. Gut was? Und das Schönste ist. Sie haben es bisher bestimmt noch nicht gemerkt.
Ich brauche nun wieder meine Medikamente…..

03.10.2006

Anbetungsblog

Anbetungsblog

Es ist soweit. Wir stehen endlich wieder unter einem fremden Diktat.
Dem Diktat des „Lex Islam“. Haben sie auch schon Angst davor, daß sobald sie an Mohammed denken, irgendwo ein irrer Turbanträger laut „AllauhAkbah!“ schreiend hinter einer Ecke hervor hüpft und mit Bomben nach ihnen schmeißt?
Das ist doch genau das Gefühl, was wir vermißt haben. Sobald man etwas Falsches sagt-denkt-tut direkt mit Repressalien zu rechnen. Herrlich wie wir uns wieder selbst kasteien können. Sozusagen ein bundesweites Dominastudio
Wenn ich über die Straße gehe und mir kommt eine Burka-Trägerin entgegen, dann schießen mir direkt zwei Optionen durch den Kopf. Haßerfüllt schauen oder angsterfüllt zurückweichen, weil sie haßerfüllt schaut. Auf die Idee mich ganz normal ihr gegenüber zu verhalten komme ich gar nicht mehr.
Weil man ja Schiss bekommt. Schiss davor so zu leben, wie man das gewohnt war und beigebracht bekommen hat. Es gibt Menschen bei uns im Land die beten jemanden an, der an einem Kreuz gestorben ist. Nennen wir sie Christen. Mit diesem Glauben leben hier in diesem Landstrich seit Jahrhunderten die Menschen mehr oder weniger friedlich und gut. Hier hat sich eine Kultur entwickelt, die stark auf den christlichen Glauben mit seinen Ritualen ausgerichtet ist.
Ist natürlich dann schwer zu verstehen für jemanden der absolut nichts anderes anbeten darf als …SPRÜCHE…das es hier Menschen gibt, die sich mit der Religion anders auseinandersetzen, als sich jedesmal ehrfürchtig auf einen Teppich zu schmeißen. Weichwaffelig wie die Islamisten sind. Bei unserer Religion kreuchten selbst Könige auf blanken Knien über die Alpen um sich wieder lieb Kind beim Religionsobersten zu machen.
Unsere Kultur ist sogar schon soweit, daß wir Witze machen über unsere Heiligenfiguren. Ja…wir erlauben es uns Witze über Jesus zu reißen. Wir machen uns Bilder von ihm. Wir reden über ihn als wär er ein guter alter Bekannter. Die einen bringen ihm mehr Respekt und Ehrfurcht entgegen als die anderen …aber er wird nicht gefürchtet. Er ist der liebe Onkel den man über 35 Ecken in der Verwandtschaft hat und der leicht verschroben ist. So wie ein Öko halt. Ungepflegt, makrobiotisch, aber total pazifistisch und eher zum Knuffeln denn als martialisches Vorbild zu gebrauchen.
Nein…wenn man nur einigermaßen nach den Geboten lebt kann man sicher sein, in den Himmel zu kommen. Einige wollen sogar gar nicht in den Himmel…sie wollen lieber in die Hölle, weil es ihnen da wärmer ist.
Ich selbst bezeichne mich ja gerne als Atheisten, der für alle Religionen offen ist. Und daher behaupte ich einfach mal so aus dem Stegreif heraus: Das Christentum ist cooler. Lässiger.
Noch nicht so entspannt wie die asiatischen Religionen aber es kommt dem Ganzen schon sehr nahe. Vielleicht liegt es daran, daß Buddha sich schon schriftlich äußern konnte als der Westen noch zum Kacken hinters Gebüsch rannte und sich mit Tierhäuten zudeckte. Die Religionen hatten Zeit sich zu entwickeln. Selbst das Christentum ist dem Islam 600 Jahre voraus in der Entwicklung. Wenn man das mit der heutigen populärsten Religion (Internet und Konsorten) vergleicht steckt der Islam sozusagen noch im Wickelbody.
Womit wir beim Kindergartenverhalten der erwachsenen Muslimen hier in unserem Land sind. Wenn sie den Arsch hochbekommen würden und sich zumindest rudimentär für das Land in dem sie leben und dessen Freiheiten und Unterstützung sie genießen interessieren, würden sie denselben Respekt aufbringen den sie verlangen zu erhalten. Machen sie aber nicht. Nein, wir haben gefälligst ihre Kultur zu akzeptieren und uns nach ihr zu richten. Die Suppe kocht schon, hoffentlich brodelt sie nicht über. Aber es gibt bestimmt einen kleinen Goebbels in irgendeiner Moschee der seine Landsleute auch dahin treiben wird. Die können zwar nicht lesen aber der Mullah wird ihnen schon nichts Falsches erzählen. Eine Religion die Platz für fanatische profilneurotische Menschen hat und macht gab es ja auch bei uns schon….zur Zeit der Inquisition. Warten wir halt noch ein wenig, bis auch unsere Moslems erwachsen geworden sind.

Schönes Zittern wünscht
Wombelsworld